• Kolumbarium der Evangelischen Kirchengemeinde Hückeswagen.

    Kolumbarium der Evangelischen Kirchengemeinde Hückeswagen.

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Johanniskirche "außer Dienst"

Kolumbarium

Ein ungewöhnlicher Ort. Die umfunktionierte Kirche ist jetzt Kolumbarium. Im Inneren der Kirche stehen Urnenwände und fungieren so als außergewöhnlicher Friedhof.
Ein interessanter Ort, mit einem "unendlichen Raum", ist zur Besichtigung offen. 

Kolumbarium Hückeswagen

Informationen

Adresse. Kolumbarium,  Kölner Straße 24, 42499 Hückeswagen, täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Es liegt ebenerdig und verfügt über einen behindertengerechten Zugang, www.kolumbarium-hueckeswagen.de

Johanniskirche Hückeswagen

Historisches

Die Anfänge der Johanniskirche reichen ins Jahr 1786 zurück. Damals wurde im Vorgängerbau, eine strohgedeckte Scheune (Tente), ein erster Gottesdienst von den Lutheranern gefeiert. Der Grundstein des heutigen Kirchengebäudes wurde 1836 gelegt. Sie war als Pfarrkirche der damaligen Lutherischen Gemeinde vorgesehen und wurde im Oktober 18371 eingeweiht. Pastor Johann Heinrich Zilles hatte schon 1828 mit den Planungen zum Bau einer eigenen Kirche für die Gemeinde begonnen. Aus der alten Tente wurde noch die Orgel übernommen, die jedoch im Jahr 1857 durch eine größere, gebaut von Adolf Ibach, ersetzt wurde.

Die Anfänge der Johanniskirche reichen ins Jahr 1786 zurück. Damals wurde im Vorgängerbau, eine strohgedeckte Scheune (Tente), ein erster Gottesdienst von den Lutheranern gefeiert. Der Grundstein des heutigen Kirchengebäudes wurde 1836 gelegt. Sie war als Pfarrkirche der damaligen Lutherischen Gemeinde vorgesehen und wurde im Oktober 18371 eingeweiht. Pastor Johann Heinrich Zilles hatte schon 1828 mit den Planungen zum Bau einer eigenen Kirche für die Gemeinde begonnen. Aus der alten Tente wurde noch die Orgel übernommen, die jedoch im Jahr 1857 durch eine größere, gebaut von Adolf Ibach, ersetzt wurde.

Im Jahr 1900 schlossen sich in Hückeswagen die reformierte und die lutherische Kirchengemeinde auf Druck der preußischen Regierung zu einer unierten Gemeinde zusammen. Hierdurch wurde die Johanniskirche neben der Pauluskirche zur zweiten Pfarrkirche der fusionierten Evangelischen Kirchengemeinde. Dies führte in der Folge zu hohen finanziellen Belastungen, was Auswirkungen bis in die Gegenwart hat.
Über dem Hauptportal prangt in großen Lettern die Inschrift: „Gott allein die Ehre“, was in seiner lateinischen Form „Soli Deo Gloria“ die letzte Zeile vieler mittelalterlicher Texte war und später auch von Johann Sebastian Bach oder Georg Friedrich Händel als Zeichen eines Gotteslobes verwendet wurde.

Zwischen 1978 und 1980 wurde eine grundlegende Restaurierung vorgenommen. 1999 wurde bei Bauarbeiten festgestellt, dass der Turm der Johanniskirche akut einsturzgefährdet war und dringend saniert werden musste. Die Kirche wurde - vor der Ära des Kolumbariums - für alle Formen von Gottesdiensten genutzt, insbesondere aufgrund ihrer Nähe zum Friedhof Am Kamp – häufig für Trauerfeiern.

Im Frühjahr 2009 veröffentlichte die Evangelische Kirchengemeinde Hückeswagen Pläne, in dem Gotteshaus ein Kolumbarium einzurichten, die Umsetzung erfolgte dann bis zum Jahr 2012. Am 24. Februar 2012 fand schließlich die Entwidmung statt, seitdem ist das ehemalige Kirchengebäude offiziell ein Friedhof.