Außergewöhnliche Location zum Heiraten

Die bekannte Fuhrmannskneipe „Der Römer“.

Standesamtliche Trauung in nostalgischer Atmosphäre: Die bekannte Fuhrmannskneipe „Der Römer“.Wer einen außergewöhnliche Location für seine standesamtliche Trauung sucht ist hier richtig. Ein bedeutender Tag in einem ungewöhnlichen Umfeld. Im Bergischen Freilichtmuseum Lindlar in der „Restauration Fritz Römer“.

Der Schritt über die Schwelle ist wie eine Zeitreise: Im schummrigen Licht offenbart sich die besondere Atmosphäre der Fuhrmannskneipe aus Wuppertal-Sandfeld.

Im rekonstruierten Anbau der Gaststätte befindet sich die Museumsgastronomie mit Terrasse und Biergarten. Hier können anschließende Feiern ausrichtet werden.

Freilichtmuseum Lindlar

Informationen

Adresse. LVR-Freilichtmuseum Lindlar
, Schloss Heiligenhoven
, 51789 Lindlar
, Telefon 02266-9010-0, www.freilichtmuseum-lindlar.de/römer

Öffnungszeiten Sommer. 1. März - 31. Oktober Dienstag - Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr, Montag geschlossen

Öffnungszeiten Winter. 1. November - 28. Februar Dienstag -  Sonntag 10.00 - 16.00 Uhr, Montags geschlossen

Historisches

Das Gasthaus (1875 erbaut) aus Wuppertal-Sandfeld lag auf der Verbindungsstraße von Düsseldorf nach Wuppertal. „Der Römer" war eine Institution – als Kneipe und als Wirt. Fritz Römer, Motorradfahrer und Jäger, übernahm von seinen Urgroßeltern 1930 die Gaststätte. Hier machten Fuhrleute und später „Biker" halt. Nach Fritz Römers Tod (1992) öffnete die Kneipe nur noch ab und an für Stammgäste.

Nun begrüßt das Bergische Freilichtmuseum die alten Gäste am neuen Standort in Lindlar.Die Begeisterung des Wirtes für die Jagd kann man hier überall sehen. Ein seltenes Prunkstück ist die Theke mit Jugendstilornamenten und einem Zapfaufsatz aus Porzellan mit Jagdmotiven. An den Wänden befinden sich Glaskästen mit präparierten Kleintieren, die Nikotin vergilbte Tapete mit Jagdmotiven.

Im Obergeschoss der Gaststätte befinden sich die Wohnräume der Eltern von Fritz Römer. Es ist mit dem Originalinventar (von 1910 -1920), zahlreichen Kleidungsstücken und persönliche Gegenstände eingerichtet. Aufwändige Wand- und Deckenmalereien in Schablonentechnik sind zu sehen. Die Wohnetage verfügte weder über Heizmöglichkeiten noch über ein Badezimmer. Für die Gäste der Wirtschaft gab es eine Außentoilette.