Kunst, Kultur und Heiligtümer aus Asien

Museum für Asiatische Kunst

‪200 Exponate aus Südostasien, Tibet und dem Himalaya. Die Tempelgottheiten und Buddha-Skulpturen stammen aus verschiedenen Epochen und Regionen und sind deshalb sehr unterschiedlich. 

Museum für Asiatische Kunst

Informationen

Adresse. Museum für Asiatische Kunst, Sieplenbusch 1, 42477 Radevormwald, Telefon 02195 – 931 676, Führungen nach telefonischer Absprache, Museum wird kind- und jugendgerecht erklärt, barrierefrei, www.asianart-museum.de 

Öffnungszeiten. Dienstag - Sonntag 11.00-17.00 Uhr, Montag geschlossen

Die Highlights der Ausstellung sind die seltenen Exponate: Thangkas und buddhistische Gemälde ehemaliger Klöster aus Tibet, Gottheiten aus Indien mit vielen Armen und Köpfen. Tempelskulpturen und seltene Stupas aus Nepal und Bhutan.

Man erfährt sehr viel über die Kultur und das asiatische Leben. Ein lohnenswerter geschichtlicher Einblick.

Peter Hardt. Eine Weltreise nach Asien zog den Galeristen Peter Hardt in den Bann der Asiatischen Kunst. Heute ist er Sammler und Experte für Kunstwerke aus den verschiedensten Regionen Asiens und präsentiert seine Objekte auf Kunst- und Antikmessen.

Siddharta Gautama, Gründer des Buddhismus

Der Buddhismus ist hauptsächlich in Süd- und Ostasien verbreitet. Etwa die Hälfte aller Buddhisten lebt in China. Sie berufen sich auf die Lehren des Siddhartha Gautama (Buddha).

Siddharta Gautamas, wurde 563 v. Chr. in Lumbini (heute Nepal) geboren und war Sohn eines wohlhabenden Fürsten. Schon bei seiner Geburt wurde verkündet, dass er ein großer heiliger Mann werden würde. Daraufhin hielt der Vater, der andere Pläne mit ihm hatte, ihn von allem Religiösen fern. Er lebte fast ausschließlich im Palast, durfte kein menschliches Leid sehen und wurde nicht religiös unterwiesen. 

Mit 16 Jahren wurde er verheiratet und lebte, nach wie vor im Palast, der alles zu bieten hatte. Nach der Geburt seines Sohnes, unternahm er erstmalig Wanderungen außerhalb des Palastes und wurde mit der realen Welt konfrontiert. Dabei erkannte er, dass Leid, Krankheit, Tod und Schmerz untrennbar mit dem Leben verbunden sind und dass sein weltliches Wissen und sein Reichtum nichts zur Linderung dessen beitragen kann.

Er verließ seine Frau, den Palast und seinen Wohlstand und suchte nach dem Weg der Erlösung. Es folgten sechs Jahre der Askese, des Studiums und der Meditation.

Mit 35 Jahren erlangte er die „Erleuchtung“ (Bodhi) und lebte von da an als Buddha (wörtlich der Erwachte), verbreitete seine buddhistische Lehren und gründete ein Kloster. Buddha starb im Alter von etwa 80 Jahren. Die Buddhistische Zeitrechnung beginnt mit seinem Tod (544 v. Christus).