• Müngstener Brücke. Höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands

    Müngstener Brücke. Höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands

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Erfinder der Müngstener Brücke war Anton Ripple

Imposantes Bauwerk im Bergischen Land

Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke

Die Müngstener Brücke ist eine Eisenbahnbrücke aus dem Jahre 1897 von beeindruckender Dimension. Sie verbindet die Städte Remscheid und Solingen. Die statische Berechnung war eine Meisterleistung. Die Maße der Bogenbrücke: Gesamtlänge 465 m, Höhe 107m, längste Stützweite 170 m.  

Müngstener Brücke

Information

Adresse. Müngstener Brücke
Müngstener Brückenweg 71
42659 Solingen
www.die-muengstener-bruecke.de

Parkplätze sind ausgeschildert

Müngstener Brücke

Geschichten um das Bauwerk

Die hochtechnisierte Konstruktion stand im starken Kontrast zu der armen Bevölkerung, die viele Geschichten um den Bau erfanden. Einige Mythen werden bis heute weitererzählt.

Legende goldener Nagel

So soll der letzte Niet aus purem Gold gewesen sein, der aber bis heute nicht gefunden wurde. Neue Facetten dieser Geschichte kursieren immer mal wieder.

Legende um den Selbstmord des Erbauers.

Ein Mythos besagt, dass der Ingenieur Anton von Rieppel kurz vor Vollendung der Brücke eine Fehlberechnung gefunden habe, der zufolge keine Lokomotive die Eisenbahnbrücke überqueren könne. 

Die andere Version ist, dass der Erbauer Anton von Rieppel einen Konstruktionsfehler entdeckt haben soll. Dazu muss man wissen, dass der Bau der Müngstener Brücke von beiden Seiten gleichzeitig begonnen und in der Mitte zusammengeführt wurde. Aufgrund eines Konstruktionsfehlers würden aber die Bögen nicht aufeinander treffen, sondern aneinander vorbei führen. Deshalb hätte er sich von der Brücke gestürzt und sein Meisterwerk nicht vollendet gesehen. Was natürlich nicht stimmt.

Anton von Rieppel 

Der Ingenieur Anton von Rieppel (1852–1926) starb ca. 30 Jahre nach Fertigstellung der Brücke in Nürnberg.  Er war Vorstandsvorsitzender der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG (M.A.N.). Sein Name ist auf der Gedenktafel am Fuß der Brücke.

Kaiser-Wilhelm-Brücke - Müngstener Brücke

Obwohl die Brücke seinerzeit Kaiser-Wilhelm-Brücke getauft wurde, kam Kaiser Wilhelm II. nicht zur feierlichen Einweihung. Gerüchten zufolge, war er verärgert, dass nicht er, sondern der 100. Geburtstags seines Großvaters Wilhelms I. geehrt wurde. Kaiser Wilhelm II. besuchte die Müngstener Brücke zwei Jahre später (1899). Sein Name ist auf der Gedenktafel am Fuß der Brücke. Nach dem Ende der Monarchie (1918) wurde die Brücke in Müngstener Brücke umbenannt. 

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