• Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bergisch Gladbach zeigt das Leben und die Arbeit im Erzbergwerk.

    Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bergisch Gladbach zeigt das Leben und die Arbeit im Erzbergwerk.

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Bergarbeiter unter Tage in Bergisch Gladbach

Im Bergischen Museum wird das Leben um 100 Jahre zurückgedreht.

Als Bergarbeiter unter Tage

Leben unter Tage. Wie, wo, was arbeiteten Bergleute? Wenn es möglich ist, sich in die Arbeit von Bergarbeitern hinein zu fühlen, dann hier im "Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe Bergisch Gladbach".Ein Leben im Dunkeln, mit ohrenbetäubendem Lärm, immer die Gefahr vor Augen -  im Keller des Museums ist diese Zeit stehen geblieben. Das naturgetreue Bergwerk ist das Kernstück des Bergischen Museums. In der Bensberger Umgebung wurden Bodenschätze, insbesondere Zink und Bleierzen abgebaut. In rund 50 Gruben, vom Ein-Mann-Betrieb bis zum Großunternehmen Lüderich waren viele Arbeitskräfte beschäftigt. Im Museum wurden alle Spuren bewahrt von den Techniken des Abbaus, den Gefahren bis zur Bensberger Kultur.

Informationen

Standort. Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe, Burggraben 9-21, 51429 Bergisch Gladbach-Bensberg, Telefon 02204-55559

Öffnungszeiten. Dienstag - Freitag 10.00 - 13.30 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 11.00 - 17.00 Uhr, Montag geschlossen www.bergisches-museum.de

Museumsfest. Am ersten Sonntag im August wird groß gefeiert.

Toller Familienausflug

Freilichtmuseum

Auf dem Gelände befinden sich 12 historische Gebäude. Sehr anschaulich und originalgetreu. Der Standort ist perfekt gewählt, man  hat das Bensberger Schloss immer im Blick, es ist, wie früher, immer gegenwärtig. Es gibt viel zu sehen, für einen Besuch sollte man 2-3 Stunden einplanen. 

Lederherstellung und Verarbeitung. Gewinnung der Gerbstoffe aus Eichenrinde

Bäckerei. Backen im alten Steinbackofen Schmiede und Hammerwerk. Das aus dem 17. Jahrundert stammende Hammerwerk wurde 1959 im Museumsgelände aufgebaut und tätigt bis zu 200 Schlägen pro Minute. Die Berg- und Kettenschmiede sind voll funktionsfähig und werden zu bestimmten Anlässe in Betrieb genommen.

Stellmacherei. Der heutige Autobau, war früher die Stellmacherei. Hölzernen Wagenräder herstellen waren schwierige Handarbeiten. Häusliches Leben. Das Wohnzimmer des Bergmannes und die Heimarbeit lassen erahnen wie es früher einmal war. Museumsfest Alljährlich findet am ersten Sonntag im August das tradionelle Museumsfest statt, bei dem alle Werkstätten in Betrieb sind.

Bergisches Museum für Bergbau

Historisches

Das endgültige Aus für den Bergbau im Bergischen Land war die Schließung der Grube Lüderich 1978.

Als "Heimatmuseum Bensberg" wurde das Museum 1928 von einer bürgerschaftlichen Initiative ins Leben gerufen, die ihre Geschichte präsentieren wollten. 1981 wurde das Bergische Museum nach umfassender Sanierung wiedereröffnet.

Foto: Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe/ Fotograf