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Wuppertaler Schwebebahn

Fast so schön wie fliegen

Bis heute kommen Besucher aus aller Welt nach Wuppertal, um die Schwebebahn, das Wahrzeichen der Stadt zu bestaunen. Und natürlich, um damit durch die Stadt zu schweben.

Die Schwebebahn, mit eigenem Verkehrsweg über der Flussmitte der Wupper, hat 20 Haltestationen und verbindet die Stadtteile Vohwinkel, Elberfeld und Barmen. 

Sie ist die Hauptschlagader des öffentlichen Personennahverkehrs in der Stadt.  Der Wuppertaler Hauptbahnhof liegt ungefähr in der Mitte. 

Schwebebahn Wuppertal

Information

Adresse. Die Schwebebahn fährt zwischen dem Bahnhof Oberbarmen, Berliner Platz bis zur Schwebebahnstation Vohwinkeler Straße alle 10 Minuten in beide Richtungen. www.schwebebahn.de/fahrplan  www.wsw-online.de/ticket-kaufen

Sightseeing-Tour

Wuppertaler Schwebebahn

Die Schwebebahn in Wuppertal sollte man unbedingt mal fahren. Von oben gibt es beeindruckende Blicke auf die Stadt, die historischen Gebäude, Plätze und die Wupper.

Technische Daten

Die Wuppertaler Schwebebahn hat eine Länge von 13,3 km, sie überwindet einen maximalen Höhenunterschied von 37,8 Metern, die Höhenlage über der Wupper/Straße beträgt zwischen 8-12 Metern, sie befördert jährlich ca. 23 Millionen Personen.

Die Eröffnung des technischen Wunderwerks wurde am 1. März 1901 (zwei Jahre nach Baubeginn) groß gefeiert. Heute, nach über 100 Jahren, zählt die Wuppertaler Schwebebahn zu den sichersten Verkehrsmitteln der Welt. 

Elefantenbaby Tuffi

Berühmtester Gast der Schwebebahn

Weltberühmt wurde die Schwebebahn durch das Elefantenbaby Tuffi. Um für die Zirkusvorstellung des Circus Carl Althoff zu werben, bestieg Tuffi am 21. Juli 1950 die Schwebebahn. Die Fahrt war jedoch schnell zu Ende, da das Elefantenbaby kurzerhand in die Wupper sprang. Tuffi blieb unverletzt und fortan weltweit berühmt.

Wuppertaler Schwebebahn

Übersicht der Haltestellen

Berliner Platz.  Östliche Endstation, längste Schwebebahn- Wagenhalle der Welt
Wupperfeld.  Mit behindertengerechter Aufzug
Werther Brücke. Eine denkmalgeschützte Station im Jugendstil mit behindertengerechter Aufzug
Alter Markt. Station ist am Ende des Barmer Einkaufszentrum
Adlerbrücke. Station unmittelbare Nähe zum Opernhaus
Loher Brücke
Völklinger Straße. Eine denkmalgeschützte Haltestelle, kurzer Weg zum Botanischen Garten oder Getreidemüh
Landgericht. In der Nähe der sogenannten "Gerichtsinsel", Einkaufszentrum Wicküler Park
Kluse/Schauspielhaus. Kulturinsel von Wuppertal, Schauspielhaus und Kino, Restaurants und Kneipen
Döffersberg. Hauptbahnhof, Stadtteil Elberfeld
Oligsmühle.  In der Nähe befindet sich die Elberfelder City, Luisenviertel mit Kneipen und Restaurants, die Schwimmoper und die historische Stadthalle
Robert-Daum-Platz. Verkehrsknotenpunkt in Elberfeld, schnell erreichbar sind Luisenviertel, Briller Viertel
Pestalozzistraße. In der Nähe befindet sich die Hochschule für Musik, das Klinikum Elberfeld, rund um die Station lohnt sich eine Spaziergang durch die grüne Straßenzüge
Westend. So bezeichnete man 1900 das westliche Ende der Stadt Elberfeld, in der Nähe ist das Bayer-Werksgelände
Varresbecker Straße. Von hier aus kann man über die Tiergartentreppe zum Zoo, direkter Zugang zum Bayer AG Werksgelände 
Zoo/Stadion. Wegen großer Menschenmengen die zum Zoo gehen, mit vielen Auf- und Abgängen, Nähe Zoo und Stadion
Sonnborner Straße. sogenannte Landstrecke, architektonisch interessant wegen beengten Platzverhältnissen zwischen den Häusern, ab hier führt die Schwebebahn nicht mehr über die Wupper, sondern über Land
Hammerstein. 
Bruch. Haltestelle ist mitten über der Kaiserstraße in Wupppertal Vohwinkel
Vohwinkel. Endstationhaltestelle Vohwinkel, Schwebebahn-Werkstätte

www.schwebebahn.de/stationen

Wissenswertes

Feiern in historischem Ambiente

Den historischen Kaiserwagen kann man für Feierlichkeiten mieten. Nähere Infos bei Telefon 0202 569-5260. Der Zug bietet insgesamt 63 Sitzplätze. www.wuppertal.de/kaiserwagen

Schwebebahn unter Denkmalschutz

Die Wuppertaler Schwebebahn, ein öffentliches Verkehrsmittel in Wuppertal gilt als Wahrzeichen der Stadt und steht seit dem 26. Mai 1997 unter Denkmalschutz. Ursprünglich lautete der offizielle Name "Einschienige Hängebahn System Eugen Langen". Vor Gründung der Stadt Wuppertal war außerdem die Bezeichnung "Schwebebahn Barmen–Elberfeld–Vohwinkel" geläufig.

Warum wurde die Schwebebahn gebaut?

Wuppertaler Schwebebahn

Wuppertal (ursprünglich 5 eigenständige Städte) war Anfang des 19. Jahrhunderts auf ca. 400.000 Einwohnern angewachsen. Durch die rasante Industrialisierung entstand eine riesige Gewerbestadt. Das Tal war für die Verkehrswege von Kutschen und Fußgänger vollständig bebaut. Zahlreiche Staus, steigender Verkehr und der Wunsch schneller von A nach B zu kommen, forderten ein Transportmittel, das vor allem die Platzfrage lösen musste.

Durch die Topographie des Tals entstand eine 15 Kilometer lange Stadt mit Höhendifferenzen von circa 200 Metern. Alle wichtigen Unternehmen und dazugehörigen dicht bebauten Wohnvierteln befanden sich in unmittelbarer Nähe zur Wupper.

Aufgrund der geologischen Verhältnisse war eine U-Bahnen, wie sie zu dieser Zeit in vielen Städte gebaut wurden, nicht möglich. Denn der Untergrund ist sehr felsig und enthält viel Grundwasser. Die von Eugen Langen patentierte Hochbahn wurde als Probeanlage in Köln-Deutz gebaut und überzeugte. Die Städte Elberfeld und Barmen stimmten diesem neuartigen Verkehrssystem zu.