Papier und Kunst

Kunstmuseum Villa Zanders

Tolles Museum mit viel Liebe gemacht, bei dem schon alleine der historische Ort der Papierherstellung ein Besuch wert ist. Zu sehen ist Kunst der Gegenwart in Einzel- und Gruppenausstellungen, außerdem regelmäßig Ausstellungen mit ausgewählten Werken der Sammlung "Kunst aus Papier".

Villa Zanders in Bergisch Gladbach

Informationen

Adresse.
Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8 
51465 Bergisch Gladbach
Telefon 02202-142356
www.villa-zanders.de

Öffnungszeiten.
Dienstag 10.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch 14.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag 14.00 - 20.00 Uhr
Freitag und Samstag 14.00 - 18.00 Uhr
Sonn- und Feiertag 11.00 - 18.00 Uhr
Montag geschlossen.

Kunstmuseum

Angebote

Über die Ausstellungen hinaus bietet das Kunstmuseum ein großes, vielfältiges Vermittlungsangebot. Von Workshops bis Kunstbesprechungen ist alles vertreten. Es lohnt sich, genauer hinzuschauen.

Sonntags-Atelier. Jeden 1. Sonntag im Monat kreatives Arbeiten für die ganze Familie unter fachkundiger Anleitung. 11:00 - 13:00 Uhr

Dialog mit dem Original. Gespräche über Kunst anhand von Originalen. Jeden 3. Sonntag im Monat. 15.00 - 16.00 Uhr.

Kunstlabor. Inklusiver Workshop für junge Menschen unter Anleitung eines jungen Teams. Jeden 2. Samstag im Monat. 14.00 - 17.30 Uhr.

Kunstgenuss. Führungen mit anschließendem Gespräch in entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen im Grünen Salon. Jeweils donnerstags, 15.00 - 17.00 Uhr.

Mit Baby ins Museum. Jeden ersten Mittwoch des Monats ist Zeit für Väter und Mütter mit Baby (bis 1 Jahr). 10.30 - 12.00 Uhr.

Fabrikantenfamilie Zanders

Historisches

Die denkmalgeschützte Villa ist seit 1967 Besitz der Stadt Bergisch Gladbach. Die Unternehmervilla war einst durch den Park mit der benachbarten Papierfabrik verbunden. Maria Zanders, Witwe von Carl Richard Zanders (1826-1870) beauftragte 1873-74 den Kölner Architekten Hermann Otto Pflaume, mit dem schlossartigen Bau.

Carl Richard Zanders

Ältester Sohn von Johann Wilhelm Zanders, (1795-1830) dem Gründer der Fima J.W. Zanders. Carl Richard Zanders reiste nach seiner Lehre 1847 durch alle bedeutenden deutschen Großstädte und besuchte viele Papierfabrikanten, um sein Wissen zu erweitern und Großhandelsfreundschaften zu pflegen. 1857 heiratete er Maria Zanders, geb. Johanny-Abhoë, Tochter eines Hückeswagener Tuchfabrikanten. 1868 kaufte er die Gohrsmühle, das dem Unternehmen viele Vorteile schaffte.

Maria Zanders

Nach dem frühen Tod ihres Mannes (1870) war es die Aufgabe von Maria Zanders die Firma J.W. Zanders weiterzuführen. Die Anerkennung des Unternehmens kam mit der „Medaille für Fortschritt“ auf der Weltausstellung (1873) in Wien. 1876 kaufte Zanders die Papierfabrik in der Dombach. 1881 waren 735 Arbeiter beschäftigt. 1886 traten die beiden Söhne Richard und Hans Wilhelm in das Unternehmen ein.

Maria Zanders gründete 1894 den Altenberger Dom-Verein um bei der Bevölkerung um Hilfe für die Sanierung des Doms zu werben.

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