• Katholische Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Hückeswagen

    Katholische Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Hückeswagen

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Katholische Kirche

Neuromanische Kirche im Rundbogenstil

Das Fundament der neuromanischen Kirche stammt aus drei Hückeswagener Steinbrüchen. Nur anderthalb Jahre nach Grundsteinlegung (1881) wurde bereits die kirchliche Weihe erteilt.

Die katholische Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt ist eine von drei großen Kirchenbauten in Hückeswagen. Sie ist Teil eines Gebäudeensembles der katholischen Pfarrgemeinde, mit Pfarrhaus und einem modernen Anbau.

Kath. Kirche Hückeswagen

Informationen

Adresse. Katholische Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt, Weierbachstraße, 42499 Hückeswagen. www.gemeinden.erzbistum-koeln.de

Öffnungszeiten. Montag - Donnerstag von 9.00 - 11.00 Uhr, Dienstag 16.00 - 17.00 Uhr, Donnerstag 16.00 - 18.00 Uhr.

Kirchen in Hückeswagen

Historisches

Einst teilten sich die katholische und die evangelische Gemeinde eine Kirche. Die ehemalige St.-Nikolaus-Kirche, befand sich am Platz der heutigen evangelischen Pauluskirche.

Ein Religionsvergleich endete damit, dass die Katholiken den Palas des Schlosses als Kirche zugesprochen bekamen. 1683 zog die Katholische Gemeinde aus der St. Nicolaus-Kirche aus und in ihr neues Domizil ein.

Pfarrer Johann Peter Heinrich Giesen (1797–1892) oft „der Bettelpfarrer“ genannt und eine „Wertsachenlotterie“ beschafften das nötige Geld für den Bau einer neuen Kirche, deren Grundstein am 7. Juni 1881 gelegt wurde.

Baustil

Der Baustils ist eine sogenannte Schiffkirche im Rundbogenstil, nach dem Vorbild der spätromanischen St.-Nikolaus-Kirche in Wipperfürth.

Die Steine des Fundamentes der Kirche stammten aus drei Hückeswagener Steinbrüchen; für das Außenmauerwerk nutzte man einen Bruch in Wipperfürth. Am 12. November 1882, nur anderthalb Jahre nach der Grundsteinlegung, wurde dem neuromanischen Gotteshaus die kirchliche Weihe erteilt. Im Gedenken an Pfarrer Giesen wurde seine Grabplatte links neben dem Hauptportal angebracht.

Glocken

Ursprünglich wurden in den Turm drei Glocken eingebaut. Diese wurden nach dem Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen und 1956 durch vier Bronzeglocken ersetzt.

Baugeschichte

Von 1957 - 1959 wurde die Kirche St. Mariä Himmelfahrt erweitert, das linke Seitenschiff wurde niedergerissen und mit einem Neubau versehen; der rechte Teil blieb bestehen.
Bei der Renovierung von 1996 -1997 wurde der Altarbereich von einem Architektenbüro gestaltet. Verwendet wurde ein Anröchter Dolomit aus dem Sauerland, der wesentliche Bestandteile wie Altar, Taufbecken oder Tresorvitrine umfasst. Vier zuvor schmucklose Rundfenster des Seitenschiffes wurden erneuert. 

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