• LVR-Industriemuseum Solingen. In der Taschenmesser-Rederei Lauterjung werden heute noch Taschenmesser hergestellt.

    LVR-Industriemuseum Solingen. In der Taschenmesser-Rederei Lauterjung werden heute noch Taschenmesser hergestellt.

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Reederei Lauterjung

Taschenmesser "Made in Solingen"

Eine original eingerichtete Werkstatt des Taschenmesser-Spezialisten Lauterjung. Hier werden die Taschenmesser noch montiert.

Die Rederei Lauterjung hatte sich auf Taschenmesser spezialisiert. Mehrere Generationen verdienten bis 1965 hiermit ihren Lebensunterhalt. In der kleinen Werkstatt erfährt man alles über Taschenmesser, ihre Entstehung, die Arbeitsteilung in der Industrie und das Leben in dem original eingerichteten Heimbetrieb. 

Das LVR-Museum bietet Taschenmesser-Workshops für Kinder an, bei dem man das eigene Taschenmesser montiert.
 

Taschenmesser-Rederei Lauterjung

Information

Adresse. LVR-Industriemuseum Solingen, Taschenmesserrederei Lauterjung, Schaberger Straße 16, 42659 Solingen, April – Oktober, jeden 1. Mittwoch im Monat, 15.00-17.00 Uhr und auf Anfrage, Telefon 0212 23241-0 www.industriemuseum.lvr.de/taschenmesser

Weitere Museumsorte befinden sich in unmittelbarer Nähe. LVR-Industriemuseum Solingen, Telefon 0212-23241-0 www.industriemuseum.lvr.de

Gesenkschmiede Hendrichs, Merscheider Straße 289-297, 42699 Solingen, Telefon 0223-9921-555,

Dampfschleiferei (Loos´n Machinn), Börsenstr. 87, 42657 Solingen

Schleiferei Wipperkotten, Wipperkotten 2, 42699 Solingen

Gründer- und Technologiezentrum, Grünewalder Str. 29- 31, 42657 Solingen (Lieferkontor)
 

Scherenproduktion

Historisches

Die Klingen und Messer entstanden überwiegend in Heimarbeit. Durch die Abhängigkeit von Wasser gab es eine ausgeprägte Arbeitsteilung der Betriebe. Zur Herstellung brauchte es neben den Schleifern und Härtern auch Reiderberufe die für die Montage zuständig waren. Im gesamten Stadtgebiet hatten sie ihre Werkstätten verteilt. Förderverein

Die Reiderei Lauterjung hatte sich auf Taschenmesser spezialisiert. Mehrere Generationen bestritten bis 1965 ihr Arbeitsleben. Beispielhaft für die Solinger Heimindustrie, ist diese im Original, erhaltene Einrichtung.  

Wissenswertes
Kotten nannte man ursprünglich Hütte, die ein Bauer sein Eigen nannte. Später verwendete man im Bergischen Land das Wort nur wenn es zugleich auch Werkstatt war.

Als die Schleifer, die Antriebskraft Wasser durch Dampf ersetzten, nannten man die neuen Kotten Maschinn.

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