Skulpturen

    Münzschläger und Stadtpatron

    Historische Häuser rund um den Marktplatz, der Münzschläger (Bronzeskulptur des Künstlers Josef Vavro)  sowie die Statue des Stadtpatrons auf dem Marktbrunnen erzählen von einer langen Geschichte.

    Informationen

    Adresse. Hansestadt Wipperfürth,
 Marktplatz 1, 51688 Wipperfürth,
 Telefon 02267-64319, www.wipperfuerth.de

    Stadtgründer

    St. Engelbert

    Graf Adolf III von Berg und sein Bruder Engelbert Erzbischof von Köln befreiten die Bürger von allen Abgaben. Dadurch wurde Wipperfürth die erste Stadt in der Grafschaft Berg (urkundlich bestätigt 1222).

    Auf dem Marktbrunnen wurde 1879 zum Gedenken an den Stadtgründer Engelbert ein Denkmal aus Stein errichtet. 1914 wurde das Material durch Bronze ersetzt.

    Stadtpatron Engelbert

    Engelbert I. (1189-1225), Sohn des Grafen von Berg wurde 1216 Erzbischof von Köln. Als sein Bruder Adolf III. von Berg auf einem Kreuzzug starb erkämpfte er die Grafschaft Berg mit Waffengewalt. (Der Versuch die Ehe von Adolfs einziger Tochter mit dem Herzog Heinrich von Limburg zu trennen war fehlgeschlagen, sodass dieser seinen Herrschaftsanspruch geltend machte.)

    Engelbert I. von Graf verstand sich gut mit Kaiser Friedrich II. und wurde Vormund (1220) über dessen Sohn Heinrich VII. Durch dieses Amt erlangte Engelbert sehr viel Macht.

    1225 wird Engelbert nach einer gescheiterten Streitschlichtung von seinem Neffen überfallen und starb an den Folgen bei Gevelsberg. Über den Ort wurden Wundergeschichten verbreitet, mit nachhaltiger volkstümlicher Verehrung. Jedoch wurde Engelbert nie offiziell heilig gesprochen. 

    Münzstätte Wipperfürth

    Der Adolf V. Graf von Berg (1259-1296) ließ einst seine Münzen ohne königliches Privileg in einer illegalen Münzstätte prägen. Da diese Münzen den Kölner Münzen sehr ähnlich sahen, wurde der König bedrängt, gegen dieses Schwarzprägen vorzugehen. Deshalb bemühte sich Graf von Berg sowohl um das königliche Münzprivileg als auch um die Münzstätte Wipperfürth. In einer Urkunde von 1275 genehmigte König Rudolf von Habsburg das Münzprägen in Wipperfürth.

    Allerdings erhob der Erzbischof Einspruch, und so musste 1279 der Graf das Prägen einstellen. Als 1288 sich die Machtverhältnisse änderten und der Erzbischof zu den Verlierern gehörte, nahm der Graf von Berg die Münzprägung wieder auf. Diesmal eine Münze mit einem Grafen (anstelle des Bischofs) und auf der Rückseite eine Architektur mit seinem Wappen, dem bergischen Löwen. Mit Privileg König Ludwigs des Bayern, begann 1328 in Wipperfürth die erste Prägung von Groschen. www.wikipedia.org/wiki/Engelbert_I._von_Köln

    Münzschläger

    Die Bronzeplastik (2003) des Künstlers Josef Vavro war ein Geschenk der Kultur- und Umweltstiftung der Kreisparkasse und der Voss-Stiftung an die Bürger der Stadt.

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