Kirchdorfradweg

    Sehenswerte Kirchdörfer

    Kleinste Ortschaften mit viel Charme, einer Kirche und vielen schönen Radfahrstrecken drumherum. Rundwege über die sieben Kirchdörfer Wipperfürths.

    Zu Wipperfürth gehören viele kleine Ortschaften. Das Besondere an ihnen ist, obwohl sie so klein sind, Egen hat beispielsweise nur 16 Häuser, haben sie alle eine eigene Kirche und ein Schulgebäude. Im Volksmund nennt man sie deshalb Wipperfürther Kirchdörfer.

    Die sieben Kirchdörfer  Egen, Ohl/Klaswipper, Thier, Agathaberg, Hämmern, Kreuzberg, Wipperfeld sind ideale Wanderziele und Raststätten für Fahrradtouren.

    Kirchdorfradweg

    Rundweg-Radtouren. Kirchdorfradweg Start am Parkplatz Ohler Wiesen (Navi: Wipperfürth Kreuzung Ohlstraße / Wupperstraße)  Kirchdorfradwege auf google Maps

    Tour 1. Wipperfürth-Hämmern-Wipperfeld-Thier, Länge 25,9 km, für Familien

    Tour 2. Wipperfürth-Agathaberg-Dohrgaul, Länge 18,4 km, für Familien 

    Tour 3. Wipperfürth-Ohl-Großfastenrath-Dörpinghausen-Wasserfuhr, Länge 19,7 km, für Familien 

    Tour 4. Wipperfürth-Wasserfuhr-Kreuzberg-Egen-Bevertalsperre, Länge 27 km, abwechslungsreiche Strecke für Geübte 

    Wanderungen des SGV-Region Bergisches Land um Wipperfürth  

    Kirchdorf

    Klaswipper/Ohl

    Das Besondere am Kirchdorf Klaswipper ist, dass es im Gegensatz zu den anderen Kirchdörfern, eine evangelischen Kirche hat. Die schlichte Saalkirche in Klaswipper ist eine der sogenannten „Normalkirchen“. Denn evangelische Kirchen, die in jener Zeit mit einem staatlichen Zuschuss erbaut wurden, mussten einen Einheitsbauplan verwenden. Vorlage für die kostensparende Einheitskirche war ein Kirchenbau (1819) von Karl Friedrich Schinkel.

    Solche „Kirchen von der Stange“, wie in Klaswipper, entstanden in der Region zeitgleich auch bei Olpe und in Hohkeppel. Damit sich die Normalkirchen äußerlich voneinander unterschieden, verwendete man das Baumaterial der Region, in Klaswipper Grauwacke aus Lindlar und Eiringhausen. Aus Kostengründen wurde der Turm um ein Geschoss verkürzt.

    Die Ortsteile Klaswipper und Ohl fasste man als ein Kirchdorf zusammen. Denn die Kriterien für ein Kirchdorf (Kirche, Schule, Dorfcharakter) sind hier nah beisammen: in Ohl befand sich die Schule und in Klaswipper die Kirche. 

    Adresse. Evangelische Kirche, Klaswipper 37, 51688 Wipperfürth

    Kirchdorf

    Wipperfeld

    Das Kirchdorf Wipperfeld hat seinen Namen, zur damaligen Zeit typisch, kurzerhand dem Fluss Wupper entnommen. Die heutige spätromanische Pfarrkirche (1892) ersetzte die baufällig gewordene romanischen Kirche des 12. Jahrhunderts. Viele Grabkreuze, typisch bergischer Steinmetzarbeiten (17. Jahrhundert) befinden sich noch um die Kirche herum.

    Adresse. Kath. Kirche St. Clemens Wipperfeld, Dorfstraße 10, 51688 Wipperfürth

    Kirchdorf

    Hämmern

    Im Kirchdorf Hämmern gründete die lutherische Familie Reinshagen um 1750 Hammerwerke unterhalb des Jostberges. So entstand der Name Reinshagen-Hämmer. Später nannte man die Werke nur noch Hämmern.

    Auf dem Jostberg wurde die erste Kapelle zu Ehren der heiligen Anna erbaut (1684). Eine  moderne, weiße Kirche wurde 1965 nach den Plänen des berühmten Architekten Gottfried Böhm errichtet.

    Adresse. Kath. Kirche St. Anna, Jostberg 3, 51688 Wipperfürth

    Kirchdorf

    Thier

    Das Kirchdorf Thier entstand, da man auf halber Strecke zur Kirche nach Wipperfürth ein Kreuz mit Bank errichtete. Wegen häufigen Überschwemmungen verlegte man diese Rast- und Gebetsstätte auf den Kapellenberg und errichtete dort 1750 die erste Kapelle. 1895 wurde daneben die heutige neugotische Kirche erbaut. Der Dorfkern des 18. Jahrhundert ist bis heute erhalten.

    Adresse. Kath.Kirche St. Anna, Johann-Wilhelm-Roth-Str. 27, 51688 Wipperfürth

    gehört zu Wipperfürth-Thier

    Kloster Ommerborn

    Schmale Landstraßen führen nach Ommerborn. 1922 wurde in Ommerborn ein Eucharistiner-Kloster für Novizen und ein Erholungsheim gebaut. Viele Katholische Schulen verbrachten ihre Abschlussfahrten dort. Auch zur jährlichen Fronleichnamsprozession pilgerten viele nach Ommerborn. Eine Besonderheit ist der Altar im Freien (Freiluft-Altar). 

    Ommerborn zählt nicht zu den Kirchdörfern, da es keinen dörflichen Charakter, und vor allem keine Schule hatte. Als das Anwesen 2011 verkauft wurde, hatten die Bürger den Abriss der Kirche St. Johannes mit intensivem Protest verhindert. Die Kirche und das Kloster wurden saniert. Das Kloster bietet für Gruppen tolle Übernachtungsmöglichkeit mit Selbst- oder Vollverpflegung in absolut erholsamer Umgebung.

    Adresse. Kloster Ommerborn, Ommerborn 4, 51688 Wipperfürth, Kloster Ommerborn

    Kirchdorf

    Agathaberg

    Wipperfürth wurde 1465 durch einen Stadtbrand wiederholt zerstört. Deshalb gaben die Bürger das Gelübde ab, zu Ehren der heiligen Agatha, (der Schutzpatronin gegen Feuer) eine Wallfahrt (nach Sizilien) durchzuführen. Im Volksmund heißt es, dass eine kirchliche Behörde die Bürger von diesem Gelöbnis freigesprochen hätte.

    1474 wurde eine Kapelle zu Ehren der heiligen Agatha erbaut, um die sich immer mehr Menschen ansiedelten. So entstand um die Kapelle herum die kleine Ortschaft "Agathaberg". Der zweiten Turm sowie einige Erneuerungen (1895) gaben der heutigen neugotische Kirche ihr Aussehen.

    Adresse. Pfarrkirche St. Agatha, Agathaberg 22, 51688 Wipperfürth

    Kirchdorf

    Egen

    Das Kirchdorf Egen, ist das kleinste Kirchdorf von Wipperfürth. Es hat genau 16 Häuser, eine Kirche, ein Restaurant und ein paar umliegende Höfe. Die katholische Kirche „Unbefleckte Empfängnis“ wurde um 1850 auf Eigeninitiative der Bürger erbaut. Das Dorf ist zwar klein, bietet aber nette Rast- und Übernachtungsmöglichkeiten.

    Adresse. Evangelische Kirche, Egen, 51688 Wipperfürth

    Kirchdorf

    Kreuzberg

    Im Kirchdorf Kreuzberg wurde 1690 eine Missionsstelle vom Kölner Erzbischofs gegründet, welche die Franziskaner verwalteten. Der Name stammt von der erste Kapelle "Mons-Calvariae" (zum Kreuzberg).

    Adresse. Katholische Kirche Kreuzberg, Kirchplatz 5, 51688 Wipperfürth

    • Skulpturen

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      Ort-Zeit-Tafeln auf dem Klosterberg

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