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Das Buch der Bücher

Die faszinierende Geschichte

Eine der größten Sammlungen ausländischer Bibeln, Überlieferungen, ihre Bedeutung und die weltweite Verbreitung. Museum für Bibelgeschichte, spannend und mit viel Liebe zum Detail aufbereitet. Gut für Schulklassen und Konfirmandengruppen, die Geschichten lieben.
 

Bibelmuseum

Informationen

Bibelmuseum (Museum für Bibelgeschichte e.V.), Bendahler Straße 58-60 (Ecke Wolkenburg), 42285 Wuppertal,  Freitags von 14.00 – 18.00 Uhr und nach Absprache. Geschlossen an Feiertagen und Freitagen, die einem Feiertag vorausgehen, Eintritt frei, Telefon 0202-31772737.
 

Wissenswertes

Bibelübersetzung

Die Elberfelder Bibel wurde größtenteils in Wuppertal-Elberfeld übersetzt und ist eine bedeutende deutsche Bibelübersetzung. So erschien 1855 das Neues Testament und 1871 das Altes Testament. Bezeichnend bei dieser Übersetzung ist, dass die wörtliche Übersetzung der sprachlichen Schönheit vorgezogen wurde, mit möglichst wenig theologischer Interpretation. Sie wurde zum Vorbild vieler weiterer Übersetzungen.

Historisches

Religion spielte eine bedeutende Rolle im Tal der Wupper. Wuppertal ist seit der Reformation ein Ort vieler Religionen und Glaubensgemeinschaften. Im 16. Jahrhundert trat die Gemeinde Elberfeld fast geschlossen zum Protestantismus über, während Barmen konfessionell gespalten blieb und andere Stadtteile des heutigen Wuppertals katholisch blieben. Die räumliche Nähe unterschiedlicher Konfessionen war einzigartig in Deutschland und wurde von den Bürgern bewusst wahrgenommen. Die Glaubensunterschiede wurden, der eigenen Identität willen, sehr gepflegt.

Im 18. Jahrhundert begann eine Bewegung des Pietismus. Es wurden Hausgemeinschaften, Missions- und Bibelgesellschaften, als Gegenbewegung des verkümmerten Glaubens, gegründet. Gelebte Gottesnähe und tiefe Gotteserlebnisse beeinflussten die Menschen. Sie lebten stärker als zuvor mit der Einstellung am Bau des Reiches Gottes auf Erden mitzuwirken. Die Arbeit, als Lebensinhalt war eine Form des Gottesdienstes.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, von Gedanken der Aufklärung geprägt, begannen sich die religiösen von den weltlichen Erfahrungen zu trennen. Die religiös motivierte Produktivität veränderte sich. Das Profitdenken, die Geldgier der Fabrikanten wurde von den Pfarrern angeprangert. Die Betonung auf die Sünde und die dafür nötige Gnade wurde gepredigt. Der Schwerpunkt, allein aus Gnade erlöst zu werden, führte zu einer gefühlten Ferne zu Gott, wodurch die Auswirkungen Gottes im Alltag immer weniger wahrgenommen wurden. So ging auch der Einfluss der Kirchen auf das Handeln der Menschen im Tal der Wupper immer mehr verloren.  Religionsgeschichte in Wuppertal

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