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"Alte Synagoge"

Jüdische Begegnungsstätte

Geschichte der Juden im Bergischen Land. In der ehemaligen Synagoge sind altersentsprechende Ausstellungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, zur Geschichte des Nationalsozialismus in Wuppertal.

Die Begegnungsstätte "Alte Synagoge" befindet sich dort, wo bis zur Reichskristallnacht die Elberfelder Synagoge stand. Ein „authentischer Standort“ erinnert an die Wuppertaler jüdische Gemeinde, die fast vollständig vertrieben und ermordet wurde.

Jüdisches Museum

Information

Adresse. Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal, Genügsamkeitstraße, 42105 Wuppertal, www.alte-synagoge-wuppertal.de

Öffnungszeiten. Dienstag - Freitag, Sonntag 14.00 - 17.00 Uhr, öffentliche Führung jeden ersten Sonntag im Monat, 16.00 Uhr, Führungen von Gruppen auch zu anderen Terminen möglich, Telefon 0202-5632843

Interessant für Schulen

Exkursion

Ein motivierender Impuls für Schüler und ein Ort der zum Verständnis beiträgt, was einst geschehen ist. Die Inhalte werden gemeinsam abgestimmt und individuell auf die Lerngruppe zugeschnitten, möglich sind Ausstellungsbesuche (60-90 Minuten), Projekttage, oder historische Stadtführungen (3-4 Stunden), Lehrerfortbildungen, Beratungen für Referate und Facharbeiten, Unterrichtsmaterialien von Bilderbüchern (geeignet ab 3. Klasse) bis mobile Ausstellung (geeignet ab 8. Klasse) oder Materialkisten (geeignet ab 8. Klasse)

Wissenswertes

Heute gibt es wieder eine Bergische Synagoge in Wuppertal-Barmen, bei Interesse bitte Kontakt aufnehmen, Jüdische Kultusgemeinde, Telefon 0202-371183

Mahn- und Kunstprojektes

"Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist", sagt Gunter Demnig. Er ist Künstler und verlegt 2000 Stolpersteine als seinen Beitrag, das Leben der Ermordeten vor dem Vergessen zu bewahren.

Durch die Schenkung (18.12.2006) des Mahn- und Kunstprojektes wurden in Wuppertal polierte Messingplatten mit Namen und Daten verlegt. "Hier wohnte...." ... der ein Opfer des Nationalsozialismus geworden ist, verschleppt, deportiert, umgebracht.

Liste der Stolpersteine in Wuppertal 

Synagoge Elberfeld

Historisches

Die Zahl der Elberfelder Juden wuchs in den Jahren 1812–1900 von 56 auf 1664 Personen. Die Versammlungen und gemeinsamen Gebete wurden Anfang des 19. Jahrhunderts in verschiedenen Bethäusern in privatem Rahmen abgehalten. Am 29. Januar 1852 gründeten 27 Elberfelder und 10 Barmer Männer die Synagogen-Gemeinde in Elberfeld-Barmen. 1863 erwarb die Gemeinde von dem Kaufmann Johann Hermann Opterbeck ein Grundstück an der Genügsamkeitsstraße zum Bau einer Synagoge mit angeschlossener Schule. Am 15. September 1865 fand die feierliche Einweihung mit dem Einzug der Tora-Rollen und ihrem Einstellen in den Schrein statt.

Die Elberfelder Synagoge wurde in den frühen Morgenstunden des 10. November 1938, in der so genannten Reichspogromnacht, wie alle übrigen jüdischen Gebäude Wuppertals in Brand gesteckt und zerstört. In einem Prozess in den Jahren 1948–49 wurde die wesentliche Rolle der Feuerwehr bei der Brandlegung dokumentiert.

Begegnungsstätte Alte Synagoge

Am brachliegenden Ort der Alten Synagoge wurde zunächst 1962 eine Gedenktafel angebracht. 1994 wurde mit dem Neubau der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal ein Ausstellungs- und Begegnungszentrum geschaffen, das die Geschichte der Juden in Wuppertal und der Umgebung erforscht und dokumentiert. Granitplatten im Boden sowie Mauerreste im Außenbereich deuten den Standort der alten Synagoge an.

In Trägerschaft eines Vereins werden hier Informations- und Vortragsveranstaltungen, Schulprojekte, stadthistorische Führungen und Ausstellungen zu jüdischem Leben und zum Holocaust durchgeführt.

Mit dem Bau der Bergischen Synagoge in Barmen 2002 erhielt die nach dem Ende der UdSSR auf über 2.000 Mitglieder angewachsene jüdische Gemeinde in Wuppertal und Umgebung wieder ein großes, repräsentatives Gotteshaus.

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