Manuelskotten

    Altes Handwerk in Aktion

    Schleifen am großen Stein, das alte Handwerk in Aktion erleben. Eine Schleiferei in Aktion, hier in der Werkstatt wird noch täglich gearbeitet. Mit größter Präzision werden Cutter und Messer an einem mächtigen Schleifstein geschärft. Eine interessante Perspektive, dem Knieschleifer bei der Arbeit zuzusehen.

    Manuelskotten

    Informationen


    Adresse. Manuelskotten, (Außenstelle des Historischen Zentrums),  Kaltenbacher Kotten 1, 42349 Wuppertal-Cronenberg, www.manuelskotten.de 

    Öffnungszeiten. April - Oktober, an den Tagen wenn die Bergische Museumsbahn fährt, www.bmb-wuppertal.de, in der Regel am 2. und 4. Sonntag, 10.30 - 17.00 Uhr,

    Wissenswertes. Eine historische Oldheimer-Straßenbahn fährt von Wuppertal-Kohlfurth (Kohlfurther Brücke) nach Wuppertal-Cronenberg, auf halbem Wege (Haltestelle Petrikshammer) ist der Manuelskotten.

    Führungen. Für Schulklassen und Gruppen sind jederzeit Führungen möglich, Herr Fromm, Telefon 0202-476129, Michael Clauberg, Firma Clauberg Schleifmittel, Telefon 0202-5141760, Eintritt frei, eine Spende gerne gesehen.
     

    Deutscher Mühlentag

    Manuelskotten

    Am bundesweiten „Deutschen Mühlentag“  wird groß gefeiert. Neben vielen Kinderangeboten kann man sich über die verschiedenen Antriebsarten, die Grundlage für die industrielle Entwicklung, informieren. Für Kinder gibt es immer extra Angebote, Gummistiefel sind empfehlenswert. 

    Die restaurierte Anlage ist eine Außenstelle des Historischen Zentrums Wuppertal. Der Manuelskotten (1824 erstmals erwähnt) wurde nach dem früheren Eigentümer Emanuel Morsbach benannt. Das Besondere am Manuelskotten ist: sein großes Wasserrad (Durchmessen von 5,60 Meter) wird mit dem Schleifstein angetrieben.
     

    Historisches

    Manuelskotten

    Historische Mühlenanlagen, Hammerwerke und Schleifkotten siedelten sich im Tal der Wupper an um die Wasserkraft zu nutzen. 

    Um 1880 gab es am Kaltenbach (Nebengewässer der Wupper) sechs Wasserkraftanlagen (zwei Hammerwerke, drei Schleifkotten und eine Mühle). Im Manuelskotten hatten bis zu 28 Mann an den Nass- und Trockenschleifstellen gearbeitet. Diese Schleifer waren größtenteils selbständig und mieteten den Arbeitsplatz von den Eigentümern des Kottens stundenweise an. 

    Schleiferei mit Wasserrad-Antrieb. Das Wasserrad mit einem Durchmesser von 5,60 Meter ist noch funktionstüchtig. Es zählt zu den größten Wasserrädern in Deutschland. Die Zahnräder, sind im Maschinenraum offen einsehbar. 

    Zur Unterstützung der Wasserkraft wurde später eine Dampfmaschine eingesetzt, die  wiederum gegen einen Dieselmotor (1934) und dann einen Elektromotor (um1950) eingetauscht wurde. www.wikipedia.org/wiki/Manuelskotten.

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