Wuppertaler Zoo

Elefanten ganz nah sein

Intensive Pflege ist bei den Elefanten nötig, denn Langeweile soll nie aufkommen. Dabei hilft der hautnahe Kontakt mit den dreieinhalb Tonnen schweren Tieren. Wichtig ist, dass die Elefantenpfleger ihre Spitzenstellung in der Gruppe behaupten und zwar in der Art wie es die Elefanten auch untereinander tun. Am Sandplatz wird "geschrubbt", denn eine Ladung Sand mit dem Rüssel auf den Rücken geschleudert verscheucht Fliegen und hilft gegen Juckreiz. Bei den Elefanten finden regelmäßig Training und Körperpflege statt.

Zoo Wuppertal

Informationen

Adresse. Wuppertaler Zoo, Hubertusallee 30, 42117 Wuppertal, Telefon 0202-5633-600, www.zoo-wuppertal.de

Öffnungszeiten. Täglich geöffnet, im Sommer von 8.30 – 18.00 Uhr, im Winter von 8.30 – 17.00 Uhr, Weihnachten ist geschlossen, Silvester und Heiligabend von 8.30 – 12.00 Uhr, die Tierhäuser schließen zwischen 30-45 Minuten vor Zooschließung.
 

Über 4500 Tiere

Freiflughalle für tropische Vögel

Wie im tropischen Regenwald zwischen Palmen, Kletterpflanzen und Bromelien steht man auf einem breiten Holzsteg und drum herum schwirren bunte und exotische Vögel aus den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas.

Veranstaltungen und Konzerte

In den Sommermonaten finden in der Musikmuschel Gartenkonzerte statt. Während der Schulferien wird ein umfangreiches Programm mit Führungen kreuz und quer durch den Zoo durchgeführt. Außerdem werden in der Arena auf dem Kinderspielplatz Aktionen für Kinder zum Mitmachen angeboten.

Historisches 

Der Wuppertaler Zoo nach 1945

Bis in die 60iger Jahre war es nicht ungewöhnlich, die Tiere aus dem Zoo wie im Zirkus vorzuführen und Kunststückchen machen zu lassen.

Nachdem 1950 das Flusspferdweibchen "Lina" aus München nach Wuppertal zog, kamen 1955 die beiden Indischen Elefanten "Siwa" und "Rani" in den Zoo. 1963 wurde eine neue Braunbärenanlage eröffnet.

1981 feierte der Zoo sein 100-jähriges Bestehen. Dazu stiftete der Zoo-Verein eine Erweiterung der Gibbonanlage und ein neues Hirschhaus, die Stadt schenkte eine neue Greifvogelanlage.[2]

1993 wurde eine Freiflughalle erbaut. Am 14. Oktober 1995 wurde im Beisein von Ministerpräsident Johannes Rau die neue Elefantenanlage eröffnet. Sie stellt die größte Anlage im Wuppertaler Zoo dar. Hier leben einige Afrikanische Elefanten, bis 2000 auch noch der asiatische Elefant "Siwa", auf einer Außenfläche von ca. 3000 m² und einer Innenfläche von ca. 1340 m². Hier sind das tägliche Baden der Tiere und die Kunststücke im Außengehege zu sehen. Mittlerweile sind auf dieser Anlage seit 2005 sechs Elefantenjunge geboren worden. Die Elefantengruppe umfasst seit der Geburt des jüngsten Nachwuchses im Januar 2011 neun Tiere.

Im Mai 2002 wurde das ehemalige Elefantenhaus als Tapir-Haus neu eröffnet. Die hier beheimateten Mittelamerikanischen Tapire sind die einzigen züchtenden Exemplare ihrer Art in Europa. Im Juli 2003 wurde die neue, originalgetreue Freianlage für Orang-Utans eröffnet. Sie gilt als bis dahin teuerste und größte Investition des Zoo-Vereins Wuppertal. Sie bietet den Tieren ca. 600 m² Auslauf, wobei ausschließlich Glas zum Abgrenzen des Geheges verwendet wurde. Die Besucher können die Tiere aus einer kleinen Höhle heraus beobachten.

Aus Anlass des 125-jährigen Jubiläums des Zoos im Jahre 2006 wurde eine neue Anlage für Brillenpinguine und ein Freigehege für die Gorillas gebaut, die ebenfalls zum Jubiläum fertiggestellt wurde. Im Mai 2007 wurde das Gelände des Zoos um ein größeres Stück erweitert. Die „Sambatrasse“, die als ehemalige Bahnstrecke Elberfeld–Cronenberg zu einem öffentlicher Rad- und Fußweg ausgebaut wurde und bisher außerhalb des Zoos lag, verläuft seitdem, teilweise auch über die sogenannte Tigertalbrücke, über den neuen und erweiterten Teil des Zoogeländes mit den Raubkatzengehegen. Durch die Erweiterung entstand ein neues Freigehege für afrikanische Löwen, das zugleich das größte Löwengehege in einem deutschen Tierpark ist, und die erweiterte Anlage für Sibirische Tiger (Panthera tigris altaica).

Bei einem Test der Zeitschrift Stern im Frühjahr 2008 wurde der Wuppertaler Zoo als drittbester deutscher Großzoo eingestuft. Dabei wurden insbesondere die neuen Gehege für Löwen und Tiger gewürdigt sowie die Haltung von Arten, die selten in deutschen Zoos gezeigt werden.

Im März 2009 wurde die zweitgrößte Königspinguinanlage Europas eröffnet. Eine Besonderheit ist der 15m lange Acrylglas-Tunnel, der es den Besuchern ermöglicht, die 16 Königs- und 16 Eselspinguine auch unter Wasser zu beobachten.

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