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Museum in Schloss Burg

Geheimnisse von Schloss Burg

Geschichten und verborgene Orte. Tolle Führungen zu den Geheimnissen von Schloss Burg, Ritterrüstungen, Waffen und Kettenhemden.

Wussten Sie, dass eine Ritterrüstung 30 Kilo wog? Einen Panzer zu tragen war sehr anstrengend und das Kämpfen erst recht. Die Ritterrüstungen war aus Blech und je dichter eine Rüstung war, desto sicherer war sie und desto stärker schwitzte man darunter. Wenn dann die Sonne das Metall erhitzte, wurden die Ritter vom Hitzschlag außer Gefecht gesetzt und nicht vom Gegner.

Bergisches Museum in "Schloss Burg"

Informationen

Adresse. Bergisches Museum, Schloss Burg, Schlossplatz 2, 42659 Solingen-Burg, Telefon 0212-2422-626, www.schlossburg.de, www.youtube.com/SchlossBurg

Öffnungszeiten Sommer. März - November, Dienstag - Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr, Montag 13.00 - 18.00 Uhr

Öffnungszeiten Winter. November – Februar, Montag geschlossen. 10.00 – 16.00 Uhr, Samstag - Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr, Führung ca. 45 Minuten auch in Englisch oder Französisch möglich. Hunde sind im Museum nicht erlaubt. 

Ritterspiele und Mittelalterlicher Markt finden regelmäßig auf Schloss Burg statt. 

Schloss-Rundgang

Highlights

Die Hauptattraktion des Schlosses sind die vier historischen Räume. Der Rittersaal, die Ahnengalerie, die Kemenate und die Kapelle. 

Rittersaal.  Der Rittersaal war im mittelalterlichen Schloss Burg der wichtigste Repräsentationsraum. Er war Empfangshalle, Herrschaftsraum und Versammlungsort, vermutlich sogar Gerichtsstätte. Hier residierte der Burgherr. 

Die Kemenate war der Wohnraum der Grafenfamilie und nicht nur, wie man lange Zeit annahm, nur für die Frauen. Meist war er der einzige beheizte Raum. Die Wände über der schönen, kunstvoll geschnitzten Holzvertäfelung wurden nach der Jahrhundertwende (1905-1907) mit Szenen des adeligen Lebens ausgemalt.

Historisches

Anfang des 12. Jahrhunderts erbaute Adolf II. von Berg die Burg als Sitz der Grafen von Berg. Im 13. und 14. Jahrhundert wurde das Schloss Hauptresidenz der Grafen von Berg.
1385 wurde Düsseldorf die Residenzstadt des Herzogtums Berg. Schloss Burg diente als Jagdschloss und für zeremonielle Zwecke.

Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde Schloss Burg nicht gestürmt. Kaiserliche Truppen zerstörten nach dem Krieg (1648), bei ihrem Abzug alle Wehranlagen. 1849 wurde das Eisen und Holz des Daches für den Bau des Elberfelder Landgerichts entwendet und so wurde die Burg zur Ruine.

1890 begann Architekt Gerhard August Fischer mit Hilfe des Schlossbauverein den Wiederaufbau des Schlosses. 2005 fanden archäologische Untersuchungen statt, die bestätigten, dass die Mauerreste vom ersten Palas des Erbauers Graf Adolf II. gelten. Des Weiteren fand man Keramik- und Knochenfragmente, die Auskunft über den damaligen Speiseplan geben.

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