Zoologischer Garten

Tiger und Löwen, Orang Utan und Affen

In den Tierhäuser und Freigehen können die Tiere aus nächster Nähe beobachtet werden - auch bei schlechtem Wetter. Im Zoo leben über 4.500 Tiere und rund 450 Arten aus allen Kontinenten. 

Zoo Wuppertal

Informationen

Adresse. 
Wuppertaler Zoo
Hubertusallee 30
42117 Wuppertal 
Telefon 0202-5633-600
www.zoo-wuppertal.de

Öffnungszeiten. 
Täglich geöffnet
Sommer von 8.30 – 18.00 Uhr
Winter von 8.30 – 17.00 Uhr
Weihnachten ist geschlossen
 Silvester und Heiligabend von 8.30 – 12.00 Uhr
Die Tierhäuser schließen zwischen 30-45 Minuten vor Zooschließung.
 

Tiere im Zoo

Sibirische Tiger und Afrikanische Löwen

Die neue Löwenanlage ist das größte Löwengehege, das jemals in einem deutschen Zoo gebaut wurde. Auf 1 Hektar Grundfläche bietet die einer afrikanischen Steppe mit verwitterten Felsformationen nachempfundene Anlage den Löwen eine beeindruckende Heimat.

Pinguine

Der besondere Clou ist ein 15 Meter langer Acrylglastunnel unter der Wasseroberfläche - bei Pinguinen weltweit einmalig! Hier bewundert man die Schwimm- und Tauchkünste der Pinguine aus einer außergewöhnlichen Perspektive. Königspinguine, die Wappentiere des Wuppertaler Zoos, werden übrigens nur selten in Zoologischen Gärten gepflegt.

Orang Utan

Auf 600 Quadratmetern bieten Bäume und Seile und eine dichte Bepflanzung mit Bambus und Büschen den Tieren zahlreiche Kletter- und Rückzugsmöglichkeiten. Durch große Beobachtungsscheiben hat man fantastische Einblicke in die Welt der Orang Utans – so nah dran, als wären Sie dabei!

Im Menschenaffenhaus sind alle vier großen Menschenaffen unter einem Dach. Neben Orang Utans aus Südostasien leben hier Bonobos aus den Regenwäldern des Kongobeckens und ihre nahen Verwandten, die Schimpansen, aus den zentralafrikanischen Regenwäldern und Savannen. Gorillas, ebenfalls in den Regenwäldern Afrikas beheimatet, sind auch zu sehen. Weil ihr natürlicher Lebensraum immer stärker durch Abholzung eingeschränkt wird und sie bejagt werden, sind alle Menschenaffen in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht.

Historisches 

Zoologischer Garten

Der Wuppertaler Zoo wurde nach Plänen des Gartenkünstlers Heinrich Siesmayer angelegt. Die Aktiengesellschaft Zoologischer Garten wurde am 5. Dezember 1879 in Elberfeld gegründet und Bürger zeichneten Aktien zu je 300,00 Mark.

Am 8. September 1881 wurden Zoo-Gaststätten und Zoo eröffnet. Zu Beginn hatte der Zoo 34 Tiere, darunter einen Bären und ein Wolfspaar. Der Eintritt betrug für Erwachsene 50 Pfennig, für Kinder zunächst 30, später 25 Pfennig.

Am 15. September 1899 wurde der Löwe "Pascha" geboren. Er war eine der wenigen zoologischen Sehenswürdigkeiten, da Vergnügungsangebote im Vordergrund standen. Der große Teich im Eingangsbereich des Zoos, in dem sich heute die Gibbonanlage befindet, wird im Sommer zum Kanufahren und im Winter zum Eislaufen genutzt.

Nach dem Vorbild der Freianlagen im berühmten Tierpark Hagenbeck in Hamburg entstehen Anfang des 20. Jahrhunderts auch im Wuppertaler Zoo gitterlose Freianlagen. Erbaut wurde zunächst das Nordlandpanorama für Robben und Eisbären, zwei Jahre später der Löwenfelsen, der die bisherigen Käfige ablöste.

Im Mai 1927 wurde das Elefantenhaus im Zoologischen Garten in Elberfeld fertiggestellt. Am 27. Mai kam das Asiatische Elefantenpaar "Krishna" und "Lakshmi" im Zoo an. 

Im September 1927 wird das Aquarien-Terrarien-Gebäude fertig. Die Einrichtung orientierte sich stark am Vorbild des Aquariums im Berliner Zoo. Eine besondere Neuerung stellte das aufschiebbare Dach über der Krokodilanlage dar. Das Haus wurde 1975 abgerissen, um dem Bau eines Menschenaffenhauses Platz zu machen.

Nach einer Änderung des Aktienrechts wurde die Aktiengesellschaft 1937 aufgelöst und der Zoo wurde von der Stadt Wuppertal übernommen, die bis heute Eigentümerin des Zoos ist.

In den Kriegsjahren müssen auf behördliche Anweisung aus Gründen des Luftschutzes hin Tiere erschossen oder in die Obhut anderer Zoos gegeben werden, wie z.B. die Löwen. Andere werden in den Wirren der letzten Kriegstage geschlachtet und an die Belegschaft verteilt oder gehen durch Plünderungen verloren. Durch Bomben wird der Zoo zwar nur wenig in Mitleidenschaft gezogen, dennoch sind an verschiedenen Gehegen, Tierhäusern und vor allem Felsanlagen und der Umzäunung des Zoos Beschädigungen zu beklagen. Wenige Tage nach Kriegsende öffnet der Zoo wieder seine Tore.

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